Nachrichten
Politik
Thema des Tages
Wirtschaft
Kultur
Panorama
Computer & Co
Wissenschaft & Technik
Familie & Partnerschaft
Gesundheit
Hochschule
Auto & Verkehr
Natur & Umwelt
Reisen
Recht
Musik
Kurioses
Lokal & Regional
Aachen
Nordkreis
Düren
Eifel
Eschweiler
Geilenkirchen
Heinsberg
Jülich
Stolberg
Euregio
Städteregion AC (Special)
Newsletterabo
Sport
Nachrichten
Fußball
1. Bundesliga
2. Bundesliga
Alemannia - die gelbe Seite
Fairplay-Liga
Volleyball
Tippspiel
Lokalsport
Formel 1
CHIO
Videos
LiveTicker
Dossier
RWTH-Campus
Landtagswahl in NRW
Ausbruch aus der JVA Aachen
Mobil mit Elektroautos
Im Wortlaut
Windows 7
Mondlandung 1969
Tagebau in der Region
Contergan
Der Fall Trommsdorff
alle Dossiers
Bildergalerien
Testspiel-Sieg: Alemannia schlägt NEC Nijmegen 2:0
Domspringen: Malte Mohr meistert 5,90 Meter
Friedenspreis 2010: Kämpfer für Natur und Mensch
Funde der Extraklasse: Großsiedlung bei Düren
Ein Mittelfeldlenker mit Aachener Wurzeln: Torsten Frings
Stoppelfeldfete: Die besten Fotos auf 5ZWO
Regenrennen in Spa: Das Pech bleibt Vettel treu
Gladbach triumphiert: Die besten Bilder vom Spieltag
Aachens Abwehr desolat: 0:3-Niederlage beim KSC
Regen verhagelt Jubiläum: Open Air an der Frankenberg
Im «Camp-Wohnzimmer» fällt der Abschied leichter
Unifestival: Studenten feiern vor dem SuperC
alle Bildergalerien
Anzeigen
Sonderveröffentlichungen
Mitten ins Herz
Traueranzeigen
Familienanzeigen
Anzeigen lesen
Immobilien
Stellenmarkt
KFZ-Markt
Flohmarkt
Anzeige aufgeben
Media-Daten
Online-Werbung
Berater
Generalvertretungen
Druckvorlagen
Kontakt
Leser-Service
Probeabo
Neues Abo
Geschenkabo
Studentenabo
Leser werben Leser
Adress-Änderung
Neue Bankverbindung
Urlaubsservice
Reklamation
Leserreisen
Kontakt
AN-Intern
Handy
Online-Service
Chat
Bahnfahrplan
Busfahrplan
CD-Tipps
Fernsehprogramm
Kinoprogramm
RSS
Stadtplan
Ticket-Shop
Veranstaltungen
Wetter
Online-Rechner
Stromrechner
Gasrechner
Hartz IV
Einkaufen
Krankenkassen
Kredit
Handydiscount
Giro
Anlage
Bauen und Wohnen
Finanztipps von A-Z
Baugeld
Mieten
Profi-Baufinanzierung
Mieten oder Kaufen
Angebots-Vergleichsrechner
Profi-Baugeld-Rechner
Profi-Finanzierungs-Rechner
Altersvorsorge
Riester
Riester Fonds
Rürup
Private Rente
Fondsgebundene Rente
Kapitalleben
Risiko Leben
Sofortrente
Vorsorge
Gehaltsoptimierer
Reisekosten
Minijob
Telefontarife
Arbeitslosengeld
BaföG
Wohngeld
Kreditkarten
Sozialhilfe
Ratgeber
HeizEnergieCheck
Banken-Baugeld
Bausparkassen-Baugeld
Finanzberater-Baugeld
Direktbanken-Baugeld
Versicherungen-Baugeld
Ratenkredite
Autokredite
Tagesgeld
Sparbriefe
Festgeld
Geldanlage
Meinung
Regio-Guide
Suche
Specials & Aktionen
Wir hier
Schrittweise
Sportlerwahl 2009
Karneval
Städteregion
Börse
Fonds
NetRace
Kinderuni
AN-Feriencamp
CHIO
Karlspreis
Tierischer Ernst
Leserakademie
SPD gibt Demonstranten Rückendeckung
Von Gerald Eimer
Im November gingen noch deutlich mehr als 2000, im April immerhin noch 800 Schüler und Studenten auf die Straße, um gegen Studiengebühren und Kopfnoten und für ein gerechteres Bildungssystem Stimmung zu machen.
Die schlappe Teilnehmerzahl führte Mitorganisator und Abschlussredner Arno Börne in erster Linie aufs Wetter zurück. Er munterte die wenigen und völlig durchnässten Mitstreiter am Ende damit auf, dass sie im Laufe des mehrmonatigen und bundesweit angelegten Protests «schon einiges erreicht» hätten. «Die Bildung ist in aller Munde», sagt er, und selbst die schwarz-gelbe Bundesregierung habe inzwischen eingesehen, dass trotz der Krise nicht an der Bildung gespart werden dürfe. An den Grundforderungen der Bildungsstreikenden hat sich seit vergangenem Jahr dennoch nichts geändert: Kostenlose Ausbildung von der Kita bis zum Studium, kostenlose Lernmittel, Abschaffung der Kopfnoten, Rücknahme der verkürzten Abiturzeit, weniger Leistungsdruck im Studium. Während der Demo skandierten die Schüler und Studenten: «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut.» Auf Transparenten hieß es: «Ohne Bildung sind alle doof» und «Rettet die Bildung, nicht nur die Banken». Die SPD-Geschäftsstelle sei bewusst als Endpunkt der Demonstration gewählt worden, sagen Andreas Schmidt vom FH-AStA und Einhard-Schülerin Julia Merscheid. «Wir wollen sie an ihre Versprechen erinnern.» Für Mathias Dopatka, bildungspolitischer Sprecher der SPD und selbst Mitglied beim Bildungsstreik, war das kein Problem. «Wir haben sehr große Schnittmengen», sagt er. Und so betonte er im Gespräch mit den Demonstranten, dass es bei den kommenden Koalitionsverhandlungen im Land auch um eine grundlegende Änderung der Bildungspolitik gehen wird. «Wir wollen keine faulen Kompromisse eingehen.» Neben der Abschaffung von Studiengebühren und Kopfnoten geht es der SPD auch um den Ausbau der Ganztagsschulen und die Berücksichtigung des Elternwille bei der Schulwahl für ihre Kinder. Bereits kurz nach Mittag zerstreuten sich die Demonstranten, einige zogen sich wieder zum sogenannten Protestcamp am Super C zurück, wo sie noch bis Freitag für Bildungsreformen demonstrieren wollen. Aus Sicht der Polizei ist die Demonstration völlig störungsfrei verlaufen, die Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt hielten sich in Grenzen. Und auch das zunächst befürchtete Gedränge im Hochschulviertel ist ausgeblieben. Trotz der Demonstration konnten mehrere 1000 Schüler ungehindert den Vorträgen beim Studieninformationstag der RWTH folgen. Junge Union und RCDS gehen auf Distanz «Mit dieser Art von Protest ist eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema kaum möglich», heißt es in einer Stellungnahme der CDU-Nachwuchsorganisationen Junge Union und RCDS zu dem aktuellen Bildungsstreik. «Wir würden uns freuen, wenn die Protestierenden nach einer Woche Protestcamp eine einheitliche Liste von glasklaren Forderungen präsentieren können. Eine Liste mit konstruktiven Vorschlägen», heißt es in einer von Dominik Ben Klein und Markus Schmidt-Ott unterzeichneten Mitteilung. Längst nicht alle Aachener Studenten teilen die Positionen der Organisatoren des Bildungsstreiks, sind Klein und Schmidt-Ott überzeugt. Die meisten seien mit der Verwendung der Studiengebühren zufrieden. Nur wenige Protestierende würden ihrer Meinung nach in überfüllten Hörsälen sitzen.
Bildergalerien
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||