Aachen. 2004 war Uschi Freitag erstmals bei der Sportlerwahl nominiert, seitdem gehört die Wasserspringerin des SV Neptun zu den Stammgästen. Mit viel Fleiß hat sich die 20-Jährige, die in Sittard im vierten Semester Deutsch auf Lehramt studiert, in die Medaillenränge gearbeitet.
Ihre Titelsammlung im Jahr 2009 kann sich sehen lassen. Bei den Deutschen Meisterschaften im Winter in Berlin wurde sie in der Offenen Klasse Zweite vom 1m Brett und auch vom Drei-Meter-Brett.
Im Sommer bei den Titelkämpfen in Aachen gewann sie Gold vom Drei-Meter-Brett und sicherte sich damit ihren Startplatz bei der WM in Rom. «Die Weltmeisterschaften waren schon das Highlight, obwohl es sportlich saudoof gelaufen ist», blickt die Neptun-Athletin zurück.
In der Vorbereitung zu ihrem Lieblingssprung, dem zweieinhalbfachen Auerbachsalto, rutschte sie vom Brett. «Wie das passieren konnte, weiß ich heute noch nicht, ich war nicht übernervös, hatte nur das ganz normale Kribbeln», schmunzelt sie. Durch die Nullwertung landete sie bei ihrer WM-Premiere nur auf dem 26. Platz.
Für 2010 hat sich die Studentin viel vorgenommen. Bei der DM in Leipzig im Februar möchte sie von beiden Brettern triumphieren. Uschi Freitag bedauert jedoch den Termin über Karneval. „Schade, ich liebe Karneval, da kann man drei Tage so richtig schön verrückt sein.»