Aachen. Die Älteren werden sich erinnern: Der Trainer hieß Eugen Hach. Erwin Vanderbroek, Taifour Diane, Stephan Lämmermann oder André Lenz waren die Spieler, die in der Saison 1999/2000 erstmals ein Alemannia-Trikot mit dem Schriftzug der Aachen-Münchener (AM) auf der Brust trugen.
Inzwischen geht die Partnerschaft zwischen dem Aachener Fußball-Zweitligist und dem Hauptsponsor in die elfte Spielzeit. Am Freitag wurden die dazugehörigen Trikots für die kommende Saison vorgestellt.
Auswärts wird die Alemannia demnach ganz in Weiß auflaufen, am heimischen Tivoli treten die Spieler traditionell in Schwarz und Gelb auf. Die Fans waren bei der Gestaltung des Leibchens diesmal nicht beteiligt. «Die Verhandlungen mit unserem neuen Ausrüster Nike ließen das nicht zu», begründete Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer. «Das heißt aber nicht, dass es das in Zukunft nicht mehr geben wird.» Nur dieses Mal war es eben etwas knapp.
Alles andere als knapp war indes die Vertragsverlängerung mit dem alten und neuen Hauptsponsor. «Wir haben unseren Vertrag um ein Jahr verlängert als die Alemannia noch Aufstiegschancen hatte», erklärte AM-Vorstandsvorsitzender Michael Westkamp. Über die finanzielle Seite des Vertrages schwieg sich Westkamp wie immer aus. Er räumte aber ein, dass aufgrund der größeren Werbemöglichkeiten im neuen Stadion, wozu etwa das Tribünensponsoring, die Videowände oder auch eine Loge gehörten, «wir unser Engagement angemessen erhöht haben».