Aachen. Anfang der letzten Woche haben sich Alemannias ehemaliger und aktueller Mittelstürmer getroffen. Sportdirektor Erik Meijer findet, dass der 29-Jährige ein guter Nachfolger ist. Auer ist der einzige Profi mit einer überzeugenden Torausbeute. Der Vertrag des Kapitäns läuft nun langsam aus, Meijer möchte verlängern.
Cottbus. Besucher am Flughafen Schönefeld sahen am Samstagabend ausgesprochen konzentrierte Spieler von Alemannia. Die Mannschaft saß an einem Tisch, an einem anderen diskutierten Trainer Michael Krüger und Kapitän Benny Auer.
Aachen. Thomas Stehle wird sich auf der Ersatzbank wie ein Herbergsvater vorgekommen sein. Neben ihn nahmen Abdul Özgen, Alper Uludag, Andreas Korte, Vladimir Schattner und Daniel Engelbrecht Platz. Alemannia gehen die Profis auf, die Amateuren rücken nach.
Cottbus. Fußball-Zweitligist FC Energie Cottbus hat die Abstiegszone vorerst hinter sich gelassen. Dem Bundesliga-Absteiger gelang am Samstag ein 3:1 (2:0) über Alemannia Aachen.
Aachen. Diesen Passagier von Flug 4U014 von Köln-Bonn nach Berlin-Schönefeld am Freitag mittag wird kaum jemand auf der Rechnung gehabt haben: Alemannia Aachens Trainer Michael Krüger berief überraschend Thomas Stehel in das 18er-Aufgebot, das am Samstag 725 Kilometer entfernt beim Tabellennachbarn Energie Cottbus antritt. 15 Monate nach seinem letzten Zweitliga-Einsatz beim letzten Spiel der Hinrunde in der Saison 2008/09 in Augsburg ist «die Axt» wieder geschärft genug, um als personelle Alternative für den Profi-Kader infrage zu kommen.
Aachen. «Himmelherrgott, immer dieses Klein-Klein. Das ist Mutti-Fußball», machte Aachens Trainer Michael Krüger am Donnerstag Nachmittag bei der Übungseinheit Zehn gegen Zehn seinem Unmut Luft. Beim Liga-Spiel bei Energie Cottbus am Samstag wird aller Voraussicht nach eher Jugend- denn Mutti-Fußball zu sehen sein.
Aachen. Die Erklärung seines Trainers nach Spielende, die der Sportinformationsdienst (SID) bundesweit als großen Wutausbruch von Michael Krüger übertrieben beschrieb, bekam Erik Meijer kaum mit.
Aachen. Mehr als 27.000 Zuschauer auf dem neuen Tivoli wollten das Derby zwischen der Alemannia und der Fortuna aus Düsseldorf live miterleben. Natürlich animiert eine solche große Kulisse auch zu besonderen Leistungen bei «TORreich», dem Halbzeitspiel von «Nachrichten» und Bitburger Pils.
Aachen. Als Erik Meijer die Manager-Arbeit am Tivoli aufnahm, suchte er einen jungen, hoffnungsvollen, deutschsprachigen Stürmer, jetzt schließt der 40-Jährige das Transferfenster mit seinem ersten Coup: ein 32-jähriger linker Verteidiger.
Aachen. Der ehemalige Alemannia-Profi Kai Michalke, 33, wird Trainer des Fußball-Landesliga-Spitzenreiters SV Breinig. Als Nachfolger des beurlaubten Mirko Braun, der zu Hertha Walheim wechselt, tritt der 257-malige Bundesliga-Profi seine erste Stelle als Coach im Seniorenbereich an.